WEISEL. Die Frauenmannschaft des TV Langen gewinnt auch beim zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga West eine Partie. Bei dem stark durch Wind und Regen beeinflussten Spieltag in Weisel konnte man den Gastgeber mit 3:1 bezwingen. Gegen den letztjährigen Mitabstiegskandidaten TV Käfertal kam man hingegen über ein 1:3 nicht hinaus.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Langenerinnen auf den Gastgeber und diesjährigen Aufsteiger aus Weisel. Die Einstellung auf den unbekannten Gegner gelang den Frauen nur schleppend. Trotzdem konnten die ersten beiden Sätzen souverän mit 11:7 und 11:6 gewonnen werden. Im dritten Satz fiel die Mannschaft in längst überwunden geglaubte Muster zurück: Es wurde nachlässig und unkonzentriert gespielt, so dass die Frauen aus Weisel die ihnen dargebotenen Chancen nutzten. Langen musste den Satz mit 9:11 abgegeben. Die klare Ansage der Trainer Oliver Kohm und Arthur Linkert das Spiel in drei Sätzen zu gewinnen, konnte nicht umgesetzt werden. Im vierten Satz machten die Langenerinnen ihren Anspruch auf den Klassenerhalt aber wieder deutlich und gewannen mit 11:5.

 Allen war klar, dass man mit der bisher dargebotenen Leistung gegen Käfertal keine Chance haben würde. Frisch motiviert ging die Mannschaft ins zweite Spiel mit dem Ziel die bisher gemachten Fehler abzustellen und neu anzufangen. Allerdings begann das zweite Spiel wie das erste aufgehört hatte. Die Frauen kamen weder mit dem Gegner noch mit dem windigen Wetter zurecht. Einfache Bälle wurden leichtfertig verspielt oder nicht den windigen Bedingungen angepasst. Hinzu kamen Fehler in der Abstimmung von Abwehr und Zuspiel. Schnell gingen die ersten beiden Sätze mit 9:11 und 8:11 an die Gegnerinnen aus Mannheim. Einzig Angreiferin und Spielführerin Julia Mack war es zu verdanken, dass die Sätze nicht deutlicher für Käfertal ausgingen. Durch ihre konstant guten Angaben und sehr guten Angriffsaktionen auch aus schwierigen Situationen hielt sie die Mannschaft im Spiel. Im dritten Satz nutzten die Trainer dann die Flexibilität der Langenerinnen und änderten die Aufstellung. Durch das neue System ging ein merklicher Ruck durch die Mannschaft. Vieles klappte nun besser, verloren geglaubte Bälle wurden auf einmal geholt. Auch das direkte Anspiel von Hauptangreiferin Julia Mack nutzte den Gegnerinnen nichts mehr, da Angreiferin Wiebke Tschorn die Bälle genauso gut verwandelte. Mit einer kämpferischen Leistung auf allen Positionen ging der dritte Satz mit 13:11 an Langen. Diesen Elan wollte man auch mit in den vierten Satz nehmen, um einen entscheidenden fünften Satz zu erzwingen. Doch es kam wie es kommen musste: Nichts lief mehr. Schnell ging der vierte Satz und somit das gesamte Spiel an Käfertal.

Aufgabe für die kommende Woche muss es nun sein die fehlenden Abstimmungsschwierigkeiten innerhalb der Mannschaft zu lösen. Nur so können beim nächsten Spieltag  in Koblenz auch gegen stärkere Gegner Punkte geholt werden.

Es spielten: Julia Mack, Eva Steckhan, Lisa-Maria Ackermann, Wiebke Tschorn, Rieke Tschorn und Maren Schlegler.