Faustball beim TV 1862 Langen e.V. - Faustball in Hessen

Mittwoch, 22. Februar 2012
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Zwei Siege für erste Faustball Herren

PETTERWEIL. Am Samstag hieß es wieder kämpfen, wenn die Tabellenführung weiter ausgebaut werden sollte. Der TVL reiste nahezu in Komplett-Besetzung zum Spieltag von Gastgeber Rendel in Petterweil an. Das Team um Kapitän Lang kehrte mit der optimalen Punkteausbeute zurück und konnte sich somit gegen die Gegner aus Darmstadt und Rendel durchsetzen. Damit wurde die Tabellenführung weiterhin gesichert, wobei dies durch die doch etwas seltsame Spielplangestaltung nicht sehr aussagekräftig ist. Wie schon in der Feldsaison hat der TVL bis dato gemeinsam mit Eschhofen die meisten Spiele absolviert.

Im ersten Spiel kam es wieder einmal zu dem Derby mit der TSG Darmstadt. Vom Papier her sollte der TVL diese Partie problemlos gewinnen können, aber wieder einmal zeigte die Mannschaft zwei Gesichter. Schon mit Beginn des ersten Satzes wurde deutlich, dass der TVL hier vor allen Dingen mit sich selbst zu kämpfen hatte. Immer wieder kam es zu unnötigen Eigenfehlern im gesamten Langener Spiel. Besonders die Angriffsreihe fand nur sehr schwer ins Spiel und konnte viel zu selten die Vorlagen in direkte Punkte umsetzen. Gepaart mit einer nicht sonderlich guten Angabe des TVL konnte Darmstadt diesen Satz lange offen halten und erst in der Satzverlängerung konnte dieser mit 13:11 an den Sterzbach geholt werden. In Satz Nummer zwei ein ähnliches Bild. Darmstadt fand nun auch noch etwas besser ins Spiel und der TVL tat sich sehr schwer. Teilweise fahrig wurden die Angriffe vorgetragen und nur selten gelangen sehenswerte Punkte. Doch am Ende hatte man auch hier auf Grund der geringeren Eigenfehler die Nase vorn und konnte den Satz mit 11:9 für sich entscheiden. Satz Nummer drei sollte beginnen und Angaben-Schläger Conny Peter erwischte eine rabenschwarze Phase. Bei ihm passte nun nichts mehr zueinander. Entweder landeten die Angaben im Aus, oder wurden zur leichten Beute für den Gegner, der jetzt nach Belieben punktete. Mit 1:11 hatte der TVL das Nachsehen. Kapitän Lang stellte die Mannschaft um und dies zeigte Wirkung, wobei besonders Angreifer Peter wieder zurück ins Spiel fand. Als ob der Knoten bei ihm jetzt geplatzt wäre und er den vorangegangenen Satz ungeschehen machen wollte, klappte nun auf einmal all das, was vorher nicht funktionierte. Die Angaben waren druckvoll und das Abwehrverhalten sehr gut. Der TVL nahm nun Fahrt auf und Darmstadt hatte nicht den Hauch einer Chance. Endlich wurden die Angriffe konsequent vorgetragen und schnörkellos in Punkte umgesetzt. Schnell hieß es 11:5 für den TVL.

Den Schwung aus dem letzten Satz nahm die Langener Truppe mit in das nächste Spiel gegen Gastgeber Rendel. Die junge Mannschaft hatte in ihrem ersten Spiel den TV Eschhofen bezwungen und bereits in der Feldsaison zweimal über den TVL triumphiert. Langen war also gewarnt und lief nun in der momentan stärksten Aufstellung auf. Für die Angabe war jetzt Mathias Krebs verantwortlich und Sebastian Lang übernahm den Rückschlag aus dem Spiel. Durch druckvolle Angaben hatte es der Gegner schwer, die Bälle optimal in den Aufbau zu bringen. Langen wiederum entschärfte die Angriffe des jungen Rendler Schlagmanns an diesem Tag sehr gut und setzte seinen beiden Angreifer immer wieder gekonnt in Szene. Der TVL zeigte in allen drei Sätzen eine sehr gute Leistung. Mit zunehmender Spieldauer ging Rendels Schlagmann immer höheres Risiko ein, was sich aber nicht auszahlte, da die Eigenfehlerquote stieg. Langen nutzte dies aus und machte seinerseits immer wieder Punkte, besonders durch das variable Angriffsspiel. Man merkte der Langener Mannschaft die Spielfreude an und am Ende konnte sich der TVL verdient mit 11:5, 11:6 und 11:7 durchsetzen.

Der TVL geht nun in eine lange Spielpause und greift erst am 15. Januar 2012 in Volkmarsen wieder an. Dort trifft die Mannschaft im Rückspiel auf den Gastgeber und erneut kommt es zum Kräftemessen mit dem TV Rendel.

Für den TVL spielten: Conny Peter, Matthias Wiemer, Sebastian Lang, Marc Lehrian, Oliver Kohm, Mathias Krebs und Marcus Winter